Will he ever see her again?

He waited a moment before the waiter walked him to the table, she had reserved for both. As he meandered through the guest tables in his street suit, he felt out of tone by the formally dressed guests conversing vividly but could barely be heard. He could not overlook the table where two men in white suits and white hats with deep scars on their faces were sitting: “no good people”, he could feel in his guts. 

He picked up the menu, the red leather cover had the name of the place written in golden letters, the pages were vintage design paper, nowhere was a price to be found in it. After all, he thought, gourmets valued the exquisite taste of a good plate, not its price. 

Still, that did not inhibit his feeling like a misplaced wrench in a fine jewelry showcase. 

The soft Chanel 5 scent told him that she had gotten there before him, and he wondered, »why did she pick this place for their first date? Oh well« he sighed, »a few extra hours at work. She is well worth it«.

»Sir, do you wish to order«, asked the waiter still standing in front of him. »Not yet, I’ll wait on my date. But please bring me a glass of the house wine«.

At the first sip of the 1960 Bordeaux cabernet sauvignon, he felt a light urge and he discretely slipped away to the gentlemen’s room. 

As he turned the hot water on to wash his hands, the mirror fogged up and he could clearly read the words ›help, they are going to kill me‹. He thought of the scar faces at the entrance, was there a link between her and them? Below was another message with a different handwriting: ›don’t call the police if you want to stay alive‹, trembling he looked around the empty restroom, only the fog from the hot water was still floating in the air. Puzzled what to do next, he did not realize he had relieved himself from his urge. 

He wondered: “Will I ever see her again?”

Photo source: pexels.com

🇺🇸 🇺🇦

5 Kommentare zu „Will he ever see her again?

  1. Gefällt mir sehr! Das Einzige, das mich gewundert hat war, dass die Dame anscheinend in eine Herrentoilette gegangen ist, oder ist es jetzt über all unisex in den USA?
    Ich habe versucht, dich zu abonnieren, aber deine Seite akzeptiert meine private domain email nicht, und mein gmail will ich nicht benutzen, weil ich dort so selten reinschaue.

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    1. Erstmals bedanke ich mich für deinen netten Besuch. Ich ging davon aus, dass das WC unisex war. Das ist aber noch kein Trend in den USA. Ich muss bei WordPress nachfragen wegen deines Abos, weil ich in dem Bereich nichts geändert habe und wusste aber auch nicht wie. LG.

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  2. Gefällt mir sehr! Das einzige, was mich gewundert hat war, dass die Dame anscheinend in eine Herrentoilette gegangen ist. Oder ist es in den USA jetzt überall unisex?
    Ich würde dich gerne abonnieren, aber deine Seite akzeptiert mein private Domain email nicht, und meine gmail will ich nicht benutzen, weil ich selten dort hineinschaue.

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo, Merrill,

    eine Übersetzungsmaschine hat mir zum Verständnis des Textes verholfen. Wenn ich drei kritische Bemerkungen machen darf: 1. Es ist mir unverständlich, wieso die Dame ihn in eine so schräge Lokalität bestellt hat. 2. Reizvoll wäre es, wenn man erführe, woher die beiden sich kennen bzw. wie es zu diesem Date gekommen ist. 3. Dass er sich fragt, ob er sie wiedersieht (again), wird erst sinnvoll, wenn er sie bereits gesehen hat – worauf nur hindeutet, dass er ihr Parfum kennt. Aber das sind nur erste Eindrücke, keine endgültigen Kommentare.

    Liebe Grüße, Norbert

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    1. Lieber Norbert,

      Ich danke dir für deine Bemerkungen. Hier ist, was ich beabsichtigt hatte,

      Zu 1
      Es war durchaus keine schräge Lokalität, ganz im Gegenteil. Die Gäste waren so vornehm, dass er sich wie ein »verlorenes Schlosserwerkzeug in einer Feinschmuckausstellung« vorkam. Da saßen aber zufällig zwei schrägen Typen an einem Tisch, die ihm aufgefallen sind.

      Zu 2
      Da wollte ich einfach »in medias res« anfangen, ohne vordergründige Information zu liefern, und nur andeuten, dass sie sich vorher kannten. Sie hat das Lokal ausgesucht und die Reservierung gemacht.

      Zu 3
      Offensichtlich hatten sie sich schon vorher gesehen, daher die Andeutung, dass ihr Parfum ihm bekannt vorkam. Die Frage, ob er sie wiedersieht, sollte offenbleiben. Zum Schluß hat er sich aus lauter Angst in die Hose gepinkelt, nachdem er im Spiegel gelesen hatte, dass er die Polizei nicht anrufen dürfte.

      Damit möchte ich meine Fehler nicht rechtfertigen, sondern nur meine Absichten erklären.

      Liebe Grüße, Merrill

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